Die Idee eines Netzwerks der “Mutbürger” in (für) Deutschland

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In einem heute veröffentlichten Interview in der Neuen Osnabrücker Zeitung plädiert der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, für einen “Pakt für Toleranz und Zusammenhalt gegen Hass und Ausgrenzung”, in welchem Kommunen, Länder, Bund, Kirchen und Gewerkschaften gemeinsame Strategien entwickeln sollten. Landsberg kritisiert die Haltung vieler Bürger, welche die hauptsächlich sozialen Leistungen des Staates als selbstverständlich sieht, dass die Politik nur noch “auftischen” soll und diese “Vollkaskomentalität” dazu geführt habe, dass eine Bedien- und Konumentenmentalität in Deutschland entstanden sei. Es müsse herausgestellt werden, dass der Staat nur Dinge bereitstellen kann, wenn er vorher durch Steuern und Abgaben die finanzielle Grundlage dafür geschaffen habe. Bund und Länder investieren heute so viel wie noch nie in soziale Leistungen, was langfristig immer mehr Verantwortung delegieren würde. Vorbild für diesen Pakt bzw. dieses Netzwerk könne die Aktion “Gesicht zeigen” sein, mit welchen gegen rechtsextreme Strömungen aufmerksam gemacht wurde.

Die Idee eines “Netzwerks von Mutbürgern” ist für den gesellschaftlichen Diskurs sehr interessant und daher nur unterstützenswert – wenn die Organisation und spätere Arbeit des Netzwerkes gleich zu Beginn in fruchtbaren Boden gedeihen kann.

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Das postfaktische Zeitalter – Hilfe!?

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Willkommen im postfaktischen Zeitalter! Hilfe? – Warum? Das postfaktische Zeitalter vereinfacht doch so vieles: Jeder kann sich seine eigene Realität erschaffen. Das wird schon irgendwie gehen. Was müssen wir auch heute noch so sehr auf Qualität setzen. Außerdem heißt es doch, wir sollen uns unsere eigene Meinung bilden. Wieso dann nicht auch eigene Fakten schaffen? Warum nichts zu meinem Vorteil wenden?

Liebe Leserinnen und Leser, trauen Sie niemandem mehr. Nur noch sich selbst, ihrer eigenen Intuition. Wenn Sie sich selbst noch auf diese verlassen können. Willkommen in einer Welt, in welcher Fakten nicht mehr allzu viel zählen.

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Ein Weg, kontemplativ zu leben

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In unserer Gesellschaft haben fernöstliche Achtsamkeitskonzepte und buddhistische Haltungen im Alltag offenbar einen besseren Stand als Christliche. Schade. Ist doch das Christentum unser Ursprung und ein wesentlicher Grundstein unserer Kultur. Doch wo begegnen wir im Alltag mal christlichen Impulsen und Vergleichen für ein achtsames Leben? Statt Jesus als Hoffnungsträger mit einem stärkenden Spruch zu begegnen, schauen wir eher auf Bilder von Buddha. Natürlich spielt da die Frage nach dem Stellenwert christlichen Glaubens in der Gesellschaft eine elementare Rolle. Hat das Christentum schon eine Legitimationskrise, sind die Menschen für die achtsamen und meditativen Elemente des Glaubens nur schwer zu erreichen.

Die Menschen suchen in der sich immer schneller bewegenden Welt nach einem Ausgleich. Sie suchen in einer lauter werdenden Welt nach Ruhe. Sie wollen sich das Recht darauf erfüllen. Da sich immer weniger Menschen eine aktiv im Leben gelebte Religion vorstellen können, kommen fernöstliche Haltungen weniger direktiv daher, mit einer gewissen Distanz, die den (westlichen) Menschen in seinem Streben nach Individualität und Selbstverwirklichung eher ansprechen als eine vermeintlich zu einengende oder gar dogmatische Religion wie das Christentum.

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Spiritualität und Religiösität in Beratung und Coaching

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Spiritualität ist ein sehr persönliches Thema. Jeder Mensch macht eigene, sensible Erfahrungen. Selbst Menschen einer gleichen Glaubensgemeinschaft leben ihren Glauben individuell und erzeugen so eine Vielfalt innerhalb von Gemeinschaften. Da Spiritualität kein Wissen ist, sondern Glauben, ist der respektvolle, wertschätzende Umgang im Miteinander notwendig. Im alltäglichen Miteinander und somit auch in Beratung und Coaching.

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Was ist die Quelle unserer Werte?

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Ziele sind uns ein alltäglicher Begleiter. Ziele lassen sich für unsere Lebensbereiche formulieren, die einen kurz, mittel- oder langfristigen Prozess beschreiben (z. B. eine Familie gründen, einen bestimmten Beruf ausüben wollen). Ziele sind nur ein Teil einer tiefergehenden Betrachtungsweise, eines Kerns, einer noetischen (geistigen) Dimension des Menschen. Ziele ändern sich durch Lebensumstände, durch innere und äußere Einflüsse. Sinn und Werte sind langlebiger und standhafter – basaler. Sie sind auch wandelbar, bilden aber die wahrlich innere Dimension und Quelle vieler Ressourcen für unsere Persönlichkeit. Die Suche nach dem individuellen Sinn und den persönlichen Werten ermöglicht dem Menschen somit eine tiefgehende und damit langfristige Lösung und ein Werkzeug, um den vielfältigen Herausforderungen im Leben begegnen zu können.

Auf der Suche nach Werten…

Doch woher kommen diese Werte? Wie sind sie definiert? Diesen Fragen geht ein aktueller Artikel auf Sinn- und wertvoll leben.de nach. Lesen Sie gerne weiter.